Mein Landschaftsportfolio habe ich in letzter Zeit eher vernachlässigt, daher hab ich mich gestern morgen kaum halten können und musste einfach mit Stativ und Kamera los Richtung Roggenfeld. Zudem hatte ich in VICTOR by Hasselblad eine Geschichte über 360° CGI-Pano- ramen mit einer Spherocam gelesen. Auch da wird natürlich mit Belichtungsreihen gearbeitet, was glücklicher Weise kaum etwas mit bon- bonbunter HDR Fotografie zu tun hat, sondern viel mehr durch aufwändige Postproduction zu einer subtilen Maximierung des Kontrastum- fanges führt, die das Bild unserer normalen Wahrnehmung ähnlicher macht. In die Richtung wollte ich unbedingt mal genauer reinschnup- pern. Unten sehen Sie wie das gelaufen ist.

Canon EOS 40D, Ef 10-22 mm bei 1/250 Sek bei f/11, ISO 100, zusammengesetzt aus 5 vertikalen Schüssen bei 22 mm.

Sehr imposantes Photo. Kommt richtig intensiv und stimmungsvoll rüber. Und obwohl man die starke Bearbeitung sieht, gefällt sie mir ausgesprochen gut. Muss mich auch mal an so einem Bild probieren.
Sehr gutes Bild! Stand gestern auch vor so einem Roggenfeld und habe die Wellen bestaunt…
Wirklich sehr genial! Gefällt. Allerdings finde ich die Finalversion unten besser als die oben. Die oben ist mir ein Tick zu dunkel und die Bäume auf der linken Seite sind komplett schwarz – vielleicht dort nochmal nachbessern.
Gruß
Cornelius
HDR und Tonemapping sind eine ziemlich geniale Technik. Dass in den einschlägigen Fotoforen (aus meiner Sicht) meist nur Schrott gezeigt wird, tut dem keinen Abbruch. Es will hat “richtig” eingesetzt sein. Die von dir gewählte Lösung geht aber über einen subtilen Ansatz hinaus, zumindest mit der Farbkorrektur.
Der Übergang von Landschaft zu Himmel sieht merkwürdig aus, wie ein Halo oder eine unsaubere Maske.
Ja, du hast natürlich Recht, dass die Farbkorrektur nichts mit der HDR Technik selber zu tun (du hast sie ja auf das LDR angewendet – warum eigentlich? Das musst du nicht!). Da hätte ich sprachlich stärker differenzieren können. Schreibfaulheit halt :P
Der merkwürdige Übergang ist auch in der nichtfarbkorrigierten Fassung zu sehen, nicht aber in dieser Deutlichkeit in den Ausgangsbildern. Sieht für mich nach Schärfehalos aus. Aber was soll’s, ist ja dann vermutlich eh nur in der Webfassung zu sehen.
In den Tags zu deinem Blogeintrag schreibst du “kein Tonemapping”. Mal davon abgesehen, dass auch Tonemapping in der Lage ist, realistische Ergebnisse zu liefern: Welche Methode hast du denn verwendet um zum LDR zu gelangen? L+S?
Ich finde es auch sehr imposant! Kompliment!
Technische Frage: Mit Stativ? Wenn ja, hast du es einfach immer ein paar Meter weitergestellt? Sieht mir nämlich kaum nach abweichenden Winkeln aus…
MfG
Perfect!